Details und hochauflösende Fotos

Details ohne Ende

Bisher habe ich eigentlich zu wenig die Funktion der hochauflösenden Fotos der Olympus genutzt. Da das Wetter aktuell für Fotoshootings in der Natur zu schlecht ist, habe ich mir vorgenommen noch etwas näher mit dieser Art zu beschäftigen. In diesen Beitrag hier ,  habe ich bereits erste  Versuche für Landschaftsaufnahmen unternommen.  Jetzt wollte ich diese Funktion noch näher untersuchen und habe mich daher ausführlicher damit beschäftigt. Im Nachfolgenden meine Ergebnisse dazu.

Vorbereitung

Das Wichtigste ist ein Stativ. Dieses ist unentbehrlich für die Art der Aufnahme. Die Kamera macht kurz hintereinander acht Aufnahmen in denen es den Sensor minimalst verschiebt. Ein noch so kleines  Verwackeln im Pixelbereich, reicht aus um unscharfe Fotos mit Störungen zu erhalten. Um aus der Funktion  wirklich alles herauszuholen,  ist auch das Objektiv wichtig. Es sollte sich um ein Objektiv mit „PRO“ Zusatz handeln, da nur diese die hohe Auflösung erzeugen können.  Für Produktfotos, also weitgehend alle Fotos von feststehenden Objekten, habe ich herausgefunden, daß eine ganz leichte Blitzunterstützung dem ganzen zu Gute kommt. Mit der Olympus kann man in der Kamera die Blitzleistung sehr fein dosieren. Keine Spiegelung und auch an keine  Überbelichtung ist das Ziel. Entscheidend ist dabei die Lichtsituation, das Motiv selbst und auch der Abstand dazu. Eine weitere wichtige Einstellung ist die ISO. Da man sowieso mit dem Stativ fotografiert und die Zeit bei der Aufnahme keine Rolle spielt, sollte auf alle Fälle die niedrigste gewählt werden. Dies ist wie bei allen Olympus Kameras ISO 200. Eine weitere Verbesserung des Rauschverhaltens bei Wahl von „low iso“ habe ich nicht bemerkt.

Los gehts

Zur Dokumentation meines Tests habe ich mir eine Gruppe von zwei kleinen auf alt gemachten asiatischen Figuren gewählt, da diese sehr viele Details enthalten. Jetzt noch einmal den sicheren Stand des Stativs geprüft und den Festsitz der Kamera sichergestellt. Alle Einstellungen noch einmal überprüft und los geht es. Während der acht Aufnahmen die  jeweils im Abstand von einer halben Sekunde erfolgten, da sich das Blitzgerät ja zwischendurch immer erst aufladen muss, ist es ratsam sich nicht zu bewegen. Ich habe festgestellt, daß selbst minimale Kamerabewegungen, und diese entstehen immer wenn man auch nur umhergeht, sich dies auf die Fotos auswirkt. Es enstehen dann an einigen Stellen im Foto ganz leichte unnatürliche Muster. Nach den acht Aufnahmen dauert es dann noch ca. fünf Sekunden bis die Kamera das Bild zusammengerechnet hat.

Die Ergebnissse

Hat man alles berücksichtigt sind die Resultate jedoch überwältigend. Ich habe hier einen quadratischen Ausschnitt erstellt der in Summe ca. 70% der Gesamtfläche des Fotos enthält.  Selbst beim Hineinzoomen bis fast auf Pixelebene bleiben alle Details und Strukturen erhalten. Die genauen Kameraeinstellungen zusammengefasst. Blende 8 ISO 200 1/20 Sekunde, Brennweite 31mm. (62mm KB Format)

Im Foto hier (nicht volle Größe) wird durch darüberfahren mit der Maus ein virtuelles Vergrößerungsglas (4-fach) verwendet und es sind die Details sichtbar.

Details ohne Ende
hochauflösendes Foto

Der Vollständigkeit halber hier noch der Link zum Originalbild in voller Größe. Das Laden dauert ein paar Sekunden, da 10 MB. Dann bitte Browser auf Vollbild und einmal anklicken. Da es sich um ein JPG gepacktes Bild handelt, ist die volle Qualität leider immer noch nicht darstellbar. Das Foto wurde so gut wie nicht nachbearbeitet.

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