Erster Test Luminar 2018

Kurzüberblick

Vor ein paar Tagen kam das auch für den PC erhältliche Luminar 2018 heraus. Das wollte ich mir auf alle Fälle ansehen. (Hier zur Webseite der Software) Wenn man von Lightroom kommt, hat man sich schnell eingearbeitet. Es besteht hauptsächlich aus ca. fünfzig Filtern bzw. Funktionen die ich aber nicht im Einzelnen vorstelle. Jede davon mit vielen Möglichkeiten zur Feinabstimmung und mehrere bisher so nicht dagewesene. Ein Beispiel ist der Filter „Sun Rays“ der  sichtbare Sonnenstrahlen physikalisch richtig in das Foto einbaut und sehr individuell anpassbar ist. Damit spart man sich Stunden der Bearbeitung in Photoshop.

Die Funktionen sind in acht Gruppen eingeteilt und so schnell wieder auffindbar. Alle Filter/Funktionen sind anwendbar auf das gesamte Foto und als Verläufe oder mit dem Pinsel maskier/malbar. Das Porgramm liest alle aktuellen RAW-Dateien ein und ermöglicht auch alle heute erwartete grundlegenden Bearbeitungen. Die Möglichkeiten der Ebenen erleichtern es den  Überblick zu behalten und erhöhen die Flexibilität. Einmal erstellte Filter und Bearbeitungen können als Preset gespeichert werden und dann mit einer kleinen Vorschau auf Knopfdruck später wieder schnell angewendet werden. Mitgeliefert werden schon 70 fertige Presets.

Die Möglichkeiten des Programms sind wirklich sehr umfangreich und in ein paar Stunden hat man lange nicht alles gesehen und ausprobiert.

Kritik

Leider gibt es auch negative Punkte. Die lange Ladezeit, mindestens zwanzig Sekunden auch bei schneller SSD und 32 GB RAM  sind noch zu verschmerzen. Aber dass das Programm öfter während der Bearbeitung abstürzt ist schon sehr ärgerlich. Ich muss dazu anmerken, dass mein immer gepflegtes Windows 7, seit Jahren zu 100% mit allen anderen installierten Programme absolut stabil läuft.

Es ist auch sehr schön, dass das gesamte Programm als Filter in Photoshop/Lightroom eingebunden werden kann. Leider funktioniert die Rückgabe nach Beenden der Bearbeitung aber noch nicht und diese Funktion kann ich daher noch nicht nutzen. Ein aufgegebene Ticket wurde bisher aufgrund der vielen Anfragen noch nicht beantwortet. Nach Rückmeldung über 7000 – warum denn nur? Der nach ein paar Tagen nachgeschobene Patch brachte auch keine Abhilfe.

Zusammenfassung

Trotz der kleinen noch auftretenden Schwächen gefällt mir Luminar 2018 sehr und ist eine sinnvolle Ergänzung zu Lightroom/Photoshop bzw. gerade dann, wenn man Lightroom nicht benutzt oder besitzt.

Update: Das am 25.11.2017 erschienen Update beseitigt einige Fehler. Das Programm startet nun wesentlich schneller, die Plugin-Einbindung funktioniert nach wie vor nicht. Stabilität noch in Prüfung.

Update: 29.11.2017  Das heutige Update hat viele Fehler beseitigt. Die Pluginfehler sind größtenteils beseitigt. Nur bei einigen Bilder mit mehreren Ebenen funktioniert die Rückgabe noch nicht richtig. Mehrere Scheinfehlermeldungen sind auch noch vorhanden. Die Stabilität hat sich weiter verbessert aber noch immer nicht 100%.

Ich frage mich immer noch, warum man nicht in einer professionellen und üblichen Testphase, diese Blocker-Fehler vor Auslieferung beseitigt hat. Unverständlich so etwas.

Hier das erste Ergebnis. Ich habe aber nur ein wenig herumgespielt und ohne Plan was eigentlich herauskommen soll.

Erster Test Luminar 2018
Erster Test Luminar 2018 Vorher
Erster Test Luminar 2018
Erster Test Luminar 2018 Nachher

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